Die Bundeswehr wirbt heute offensiv um Frauen – mit Karrierelounges, Gleichstellungsversprechen und der Botschaft: „gleiche Rechte, gleiche Pflichten, gleiche Chancen“. Von den feministischen Debatten der 1970er Jahre über das EuGH-Urteil, das Frauen den Zugang zu allen militärischen Laufbahnen eröffnete, bis zur „Zeitenwende“ zeigt sich, wie eng liberale Gleichstellungspolitik und Militarisierung miteinander verwoben sein können. Annuschka Zak erklärt, warum die Forderung nach Gleichberechtigung im Militär nicht progressiv, sondern Symptom einer militarisierten Gesellschaft ist.
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Bei diesem Beitrag handelt es sich um die Zweitveröffentlichung des Kapitels von Annuschka Zak aus unserem Buch.